Netzanschlussvertrag stromnetz hamburg

Karlsruhe. Bei der Abrechnung von Energiewirtschaft setzt die Stromnetz Hamburg GmbH auf Know-how aus dem Süden des Landes: Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG wird ab 2020 die Abrechnungsplattform Energie-Industrie-Abrechnung für die Anfang des Jahres neu gegründete Schwestergesellschaft Gasnetz Hamburg GmbH der Stromnetz Hamburg GmbH bereitstellen. Rund 230.000 Gasnetzkunden in der Hansestadt werden künftig zentral über die sogenannte “EVU-Plattform” im Rechenzentrum der Stromnetz Hamburg GmbH geführt. Die EVU-Plattform von EnBW kann alle Prozesse der Energiewirtschaft abwickeln – vom Management von Messdaten und Abrechnungsdienstleistungen bis hin zur Marktkommunikation und Der Erbringung von Kundenservices. Neben dem Betrieb der Plattform werden die Leistungen der EnBW die Wartung und die Weiterentwicklung der Plattformlösung umfassen. “Die Vereinbarung ist fair für alle Parteien und schafft eine Grundlage für eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg. Gemeinsam können wir den sicheren Betrieb und die zukunftsorientierte Entwicklung der Energieversorgung der Stadt sicherstellen”, sagt Tuomo Hatakka, Leiter Region Continental/UK bei Vattenfall. Ein gemeinsam bestelltes externes Bewertungsunternehmen bestimmt den Endwert des Unternehmens. Beide Parteien haben sich jedoch auf einen Mindestwert von 495 Mio. EUR geeinigt. Durch den Verkauf des Stromnetzgeschäfts in Hamburg wird Vattenfall einen Kapitalgewinn von mindestens 300 Mio.

Euro erwirtschaften. Zur Transaktion gehören neben der rund 140 Mitarbeiter zählenden “Stromnetz Hamburg GmbH” auch das Verkehrsdienstleistungsunternehmen “Vattenfall Europe Verkehrsanlagen GmbH” (rund 130 Mitarbeiter), die Hamburger Teile der Zählergesellschaft “Vattenfall Europe Metering GmbH” (rund 100 Mitarbeiter) und das Netzdienstleistungsunternehmen “Vattenfall Europe Netzservice GmbH” (ca. 580 Mitarbeiter). Für die Zähler- und Netzdienstleistungsunternehmen, die spätestens am 1. Januar 2016 offiziell an die Stadt Hamburg übertragen werden, wird von der externen Partei ein zusätzlicher Preis in gleicher Weise festgelegt wie für die Stromnetzgesellschaft. Alle vertriebsbezogenen Support-Funktionen in Bereichen wie Beschaffung, IT, Buchhaltung und HR werden ebenfalls auf die Stadt Hamburg übertragen.” Wir bedauern, das Stromnetzgeschäft verkaufen zu müssen, werden aber weiterhin stark in der Region präsent sein und eng als Partner der Stadt Hamburg zusammenarbeiten”, sagt Tuomo Hatakka. “Neben dem Fernwärmegeschäft bedienen wir immer noch mehr als 750 000 Strom- und Gaskunden.

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